Tradition

Geschichte unseres Instituts

Ludwig Müller-Uri (1811-1888) gelang ein entscheidender Durchbruch: Er verstand es, Kryolithglas zu Kunstaugen zu verarbeiten [[1]]. Diese neuen Augenprothesen waren nun korrosionsbeständig und leicht [[2]]. Viele Ehrungen wurden ihm zuteil, so unter anderem der Centennial Commission Award der Weltausstellung 1876 in Philadelphia.
 
Seine 1835 in Leipzig gegründete Firma errichtete noch vor 1900 eine Zweigstelle in Berlin. Zu dieser Zeit entstanden auch weitere Kunstaugen-Institute, meist von nahen Verwandten oder ehemaligen Mitarbeitern ins Leben gerufen.

Um 1900 begannen Werner, Otto und Ludwig Müller-Uri, die Enkel des Erfinders, regelmässig in der Schweiz zu arbeiten. Während des 2. Weltkriegs wurde dies unmöglich und so kam es, dass sich Ludwig Müller-Uri 1947 in Bern und kurze Zeit später endgültig in Luzern niederliess.
 
Sein Neffe, Dr. med. O.F. Martin wurde 1956 sein Nachfolger. Unter dem Namen Schweizerisches Kunstaugen-Institut führen Dr. sc. nat. Otto-Ernst und Karl-Ludwig Martin die Praxis ihres Vaters in der fünften Generation weiter.

[[1]] Trester w., J Am Soc Ocularists, 25th Anniversary Issue (1982)
[[2]] Marin O., Clodius L., The history of the artificial eye. Annual of Plastic Surgery (1979) 3:168   

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